Abteilung Wandern

Runter vom Sofa – rein in die Natur. Wanderfreudige Gäste sind uns immer willkommen.

Zum Teufel mit Frack und Zylinderhut,
eine Wanderjacke, das Herz voller Mut, 
dazu derbe Stiefel zum kräftigen Tritt, 
Brot, Wasserflasche, Rucksack, 

wer wandert mit ?

Ansprechpartner in der Wanderabteilung des TuS Almena:

Funktion Name Telefon Kontakt
1. Vorsitzender Fritz Trachte 05262-57103 eine Mail senden
  Jürgen Zimmermann 05262-1415  

 

Die Wander-Abteilung des TuS Almena im Jubiläumsjahr 2011 mit Maskottchen "Wilma"  

 

Wanderer des TuS Almena vom Osnabrücker Land begeistert

6 Wanderer vom TuS Almena erkundeten vom 14. bis 18. Juni 2017 den Ahornweg im Osnabrücker Land. In der idyllischen Kleinstadt Bad Iburg unterhalb der imposanten Burganlage wurde im Hotel Felsenkeller Quartier bezogen. Von hier aus startete man in 3 Etappen auf der kleinen Schleife des bestens ausgeschilderten Ahornweges über ca. 50 km mit herrlichen Ausblicken über das südliche Osnabrücker Hügelland. Beeindruckend erlebten die Wanderer die gepflegten Gartenanlagen sowie die vielen einladenden Hofanlagen im „Land der Pferde“. Der Kammweg auf der letzten Etappe begeisterte die Wanderer nicht nur durch immer wieder bemerkenswerte Ausblicke – sondern auch durch aromatische Düfte von Nadel- und Kieferngehölz beim unbeschwerten Wandern auf samtweichem Waldboden – kurzum: Wandergenuss pur bei optimalen Bedingungen.

 

Wanderer des TuS Almena vom Nationalpark Kellerwald-Edersee begeistert

Vom 25. bis 29. Mai 2016 erwanderten 9 Wanderer/innen die Region im UNESCO-Welterbe Kellerwald-Edersee. Vom Hotel Dornröschenhöh unternahm man tägliche Wanderungen auf bestens ausgezeichneten Naturwanderwegen im größten Buchenwaldkomplex Mitteleuropas. Eindrucksvoll konnten die Wanderer erleben, wie im Kernbereich des Nationalparks die Urwälder von morgen entstehen.

Bei sommerlichen Temperaturen unter schattenspendenden Bäumen wurde der Baumkronenpfad, ein Wildpark, das Nationalpark Info-Zentrum sowie der riesige Wasserspeicher in 540 m Höhe erwandert. Eine Schifffahrt auf der 27 km langen Edertalsperre (mit über 200 Mio. cbm Fassungsvermögen der größte künstliche Stausee Europas) mit der gigantischen Staumauer aus dem Jahre 1916 und die Besichtigung des Schlosses Waldeck, hoch über dem Edersee thronend, rundeten die gelungene 4-tägige Tour ab. Alle Teilnehmer waren sich einig: Das waren die besten Naturwanderwege, die die TuS-Wanderer in über 20 Jahren bei allen Wanderungen erlebt haben – eine Neuauflage in den ausgedehnten Wäldern im Norden des  Ederstausees ist geplant.

  

Die Wanderer des TuS Almena im Nationalpark Kellerwald-Edersee

 

8 Wanderer des TuS Almena erwanderten den Harzer Grenzweg

Die mehrtägige Jahreswanderung hat schon Tradition seit mehr als 20 Jahren:  Vom 3. bis 7. Juni 2015 erwanderten 8 Wanderer/innen auf dem Harzer Grenzweg in 4 Tagesetappen ca. 75 km auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Der Start erfolgte in Ilsenburg, weiter ging es überwiegend  auf dem Kolonnen weg oder auf schönen  Naturwegen zuerst auf den 1141 m hohen Brocken, den höchsten Berg Norddeutschlands. Hier konnte bei bestem Wanderwetter die herrliche Rundumsicht genossen werden, im Brockenhotel wurde sodann übernachtet. Weiter ging es auf dem „Grünen Band“, so heißt der heutige Wanderweg auf der damaligen Grenze, nach Braunlage zur Übernachtung. Am nächsten Tag konnten wir noch Reste der ehemaligen DDR-Grenzbefestigungen besichtigen auf der Etappe nach Hohegeiss.  Auf der letzten Etappe ging es dann im flacheren Gelände zum Kloster Walkenried im Südharz, damit hatten wir den größten Teil der 90 km des Harzer Grenzweges zurückgelegt.

Immer wieder erinnerten uns die zahlreichen Hinweistafeln an die Geschichte der deutschen Teilung von 1945 bis 1990 und die besondere Situation im unmittelbaren Grenzbereich. Nach 25 Jahren der Grenzöffnung war an der Vegetation der damalige gerodete breite  Grenzstreifen noch zu erkennen. In wenigen Jahren aber wird nur noch der markante, aus Betonplatten bestehende 1393 km lange Kolonnenweg von der Ostseen bis an die tschechische Grenze an die einstmals am besten gesicherte Grenze der Welt erinnern. Diese Erfahrung allein machte uns Wanderer zu Zeitzeugen der jüngeren deutschen Geschichte in der eindrucksvollen, abwechslungsreichen wunder- und wanderbaren Naturlandschaft des Harzer Nationalparks.

 

  

Die Wanderer des TuS Almena auf dem 1141 m hohen Brockengipfel

v. l.:  Anette Brockmann, Fritz Trachte, Gaby u. Günter Kronshage, Wilfried Brand, Matthias Brockmann, Jürgen Zimmermann, Christa Brand.

  

 

TuS Wanderer u. Pirnaer gemeinsam in Rübezahls Reich im Riesengebirge zur Jubiläums-Wanderwoche:  20 Jahre Wander-Abteilung im TuS Almena


Vom 15. bis 22. Juni 2014 waren 8 Wanderer vom TuS Almena auf Wandertour im Riesengebirge in der Tschechei unterwegs. Zum 20jährigen Jubiläum der Wander-Abteilung freute man sich, auch 5 befreundete Wanderer aus Pirna bei Dresden begrüßen zu können. Nach 650 km mit dem PKW war man im bekannten 700 m hochgelegenen Wintersportort Spindlermühle in der Pension Seidl angekommen, die für eine Woche unser Quartier war.

Bei guten Witterungsbedingungen unternahm man mehrere erlebnisreiche Wanderungen in Rübezahls Reich, zumeist in einer Höhenlage zwischen 700 und 1500 m und hatte immer wieder den Blick auf die atemberaubend steilen Skiabfahrten.  Eindrucksvoll waren die Tagestouren zur Elbquelle (Labe auf tschechisch), die man als kleines Rinnsal erlebte – an ihrer Mündung bei Cuxhaven in die Nordsee sind es nach 1165 km immerhin 15 km Gesamtbreite – unglaublich.  Höhepunkt war sicherlich für alle Beteiligten die Wanderung zur 1602 m hohen Schneekoppe, dem höchsten Berg im Nationalpark Krkonose mit weitem Rundumblick ins tschechische und polnische Umland. Denn über die höchste Erhebung verläuft auch die Grenze beider Länder, so das man anschließend auf dem Friedens-/Grenzweg viele Eindrücke einer wunderbaren Landschaft bestaunen konnte.

Einladend waren auch immer wieder die großen Bauden (Berggasthäuser), in denen man zu sehr günstigen Preisen Palatschinken, Heidelbeerklöße und viele andere böhmisch-tschechische Spezialitäten genießen konnte, nicht zu vergessen natürlich das weltweit geschätzte Budweiser oder Pilsener Bier – und das für ca. 1,20 € für 0,5 l – sehr einladend.

Zwischen 80 bis 90 km wurden in der Wanderwoche in einer grandiosen Landschaft mit immer wieder tollen Ein- und Ausblicken zurückgelegt, auch das vierbeinige Maskottchen Wilma war auf allen Touren dabei und absolvierte das anspruchsvolle Programm mit erstaunlichem Einsatz. Dank gilt unseren Wanderfreunden aus Pirna, die das Riesengebirge von vielen Urlauben bestens kennen und sich immer wieder als hervorragende Wanderführer erwiesen. Erstaunlich aber auch, dass wir nach fast 20 Jahren unseres Kennenlernens in den Dolomiten noch immer die Gemeinschaft bei unseren Wandertouren pflegen – gemeinsam macht es eben doch immer mehr Spaß.

Nachdem wir auf der Heimfahrt noch die deutsch-polnische Grenzstadt Görlitz an der Neiße mit einem eindrucksvoll restaurierten  Altstadtring besichtigt hatten, kamen wir mit vielen neuen Eindrücken wieder ins Extertal zurück.

 

 

 Die Wandergruppe an der Seilbahn-Talstation in Spindlermühle

 

Auf dem polnisch-tschechischen Friedensweg in Nähe der Schneekoppe

12 Wanderer des TuS erlebten das „Land der offenen Fernen“ 

Vom 29. Mai bis 2. Juni 2013 führte uns unsere Traditions-Wandertour in die Rhön. Wandern auf Premiumwegen im Biosphärenreservat im „Land der offenen Fernen“.

Den Auftakt machte die Besichtigung der Barock-, Hochschul- und Bischofsstadt Fulda.

Am nächsten Tag ging es bei wechselvollem Wetter auf einen Rundweg um Hilders, eine Kleinstadt inmitten der Rhön.

Einen ganzen Tag widmeten wir der jüngsten deutschen Geschichte bei der Besichtigung der Gedenkstätte Point Alpha, einem US-Stützpunkt an markanter Stelle der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit anschließendem Rundweg auf dem DDR-Grenzstreifen-Kolonnenweg im Todesstreifen der ehedem bestgesicherten Grenze der Welt, die Deutschland von 1945 bis 1989 teilte. Am dritten Tag unserer Tour erkundeten wir die imposante Welt einer Basaltfelsengruppe und konnten Kletterern bei ihrem Hobby zuschauen. Anschließend ging es zum Kloster Kreuzberg mit der berühmten Brauereigaststätte in 830 m Höhe – ein Muß für jeden Rhönbesucher. Den Abschluss des Tages bildete eine schaurige Wanderung im Nebel und Nieselregen über einen

3 km langen Holzbohlenweg im Schwarzen Moor, einer der größten Moorflächen in Deutschland. Versöhnlich zeigte sich das Wetter am letzten Tag: Bei herrlichen Rundumblicken vom schönsten Aussichtspunkt der Rhön, der 830 m hohen Milseburg und dann von der 950 m hohen Wasserkuppe konnten wir neben der Besichtigung des weithin sichtbaren Radoms (Radardomizil aus der Zeit des kalten Krieges) eine fantastische Fernsicht genießen, während zeitgleich in Ostdeutschland an der Elbe die Menschen mal wieder mit dem Hochwasser zu kämpfen hatten.

Da konnten wir nach 4 Tagen noch mit der Witterung zufrieden sein und kehrten mit unvergesslichen Eindrücken und Ausblicken aus einer wunder- und wandervollen Landschaft inmitten Deutschlands zurück.

Die Wanderer des TuS auf dem Rundweg um Hilders

Gruppenfoto auf der 835 m hohen Milseburg

Wandern im Naturpark Kyffhäuser begeiserte die TuS-Wanderer 
 

Vom 6. bis 10. Juni  2012 unternahmen wir mit 5 Teilnehmern unsere traditionelle Jahreswanderung, die uns diesmal auf den Kyffhäuser-Rundweg, einem Qualitäts- Wanderweg  im Naturpark Kyffhäuser nach Thüringen führte. Standort unserer Wanderungen war das Solebad Frankenhausen, dessen Wahrzeichen der 56 m hohe, um 4,45 m aus dem Lot fallende Kirchturm ist, und damit ist er der schiefste Turm der Welt.

In 3 Tagesetappen zu je ca. 14 km gelangten wir  am 1 Tag zur eindrucksvollen Barbarossahöhle., Europas einziger Schauhöhle im Anhydritgestein. Am nächsten Tag erlebten wir dann vom gewaltigen Kyffhäuser-Denkmal die tolle Fernsicht über die Goldene Aue bis zum Brocken in den Harz.

Höhepunkt sollte jedoch am dritten Tag die Besichtigung des Panorama-Museums werden. In einem monumentalen Rundbau, 1989 kurz vor der Wende eingeweiht,  erinnert das Museum auf dem größten Rundgemälde Europas (Höhe 14 m, Länge 123 m) in 3.000 Einzelfiguren an den Bauernführer Thomas Münzer, der nahe Bad Frankenhausen um 1525 im Bauernkrieg eine entscheidende Schlacht anführte.

Damit konnten wir beides ideal verbinden:  Kultur, künstlerisch von Prof. Tübke in jahrelanger Arbeit auf die  Leinwand gebracht  -  vom Panorama-Gemälde auf Pfaden durch das Obstgarten-Panorama, tolle Wanderwege auf Naturpfaden, an Karst-Gips-Hängen entlang,  fast ausnahmslos durch schattenspendende Buchenwälder in einem uns bis dahin unbekannten Naturpark Deutschlands  -  und als Belohnung immer wieder die Original Thüringer Rostbratwurst – diese gelungene Tour bei bestem Wanderwetter begeisterte die Teilnehmer.  

Die Wanderer vor dem Kyffhäuser-Denkmal

Das Panorama bei Bad Frankenhausen

Der schiefste Turm der Welt steht in Bad Frankenhausen

 

Wander-Abteilung des TuS Almena machte das Teufelsmoor unsicher

Vom 22. bis 26. Juni 2011 unternahmen 10 Wanderer(innen) die traditionelle Jahrestour, diesmal ging es ins Teufelsmoor nördlich von Bremen.

Das Quartier wurde im Worpsweder Ortsteil Hüttenbusch im Schützenhof genommen. Von hier aus ging es zu den täglichen Aktivitäten: Am ersten Tag war eine Wanderung über ca. 15 km angesagt, danach ging es einen Tag über 40 km durch das "Große Teufelsmoor".  Eine beeindruckende Landschaft, in der in früheren Zeiten noch das Moor zur Torfgewinnung abgebaut wurde, heute ist der größte Teil als einmaliges Naturschutzgebiet eingerichtet. Am dritten Tag wurde dann eine Moorkahntour durch die Hammeniederung unternommen, anschließend wurde nach einer Wanderung die berühmte "Moortorte" probiert.

Am letzten Tag besuchten einige Mitglieder der Wander-Abteilung noch das Künstlerdorf Worpswede, das um 1900 durch die Ansiedlung berühmter Maler wie Paula und Otto Modersohn, Fritz Mackensen, Heinrich Vogler, Fritz Overbeck und Hans am Ende über Deutschland hinaus bekannt wurde. Auch heute noch werden in unzähligen Galerien und Ausstellungen viele Werke zeitgenössischer Kunst, aber auch die Werke der alten Grafiker und Maler einem breitgefächertem Publikum dargeboten: Worpswede, ein Ort für die Kunst auch in unserer Zeit, idyllisch gelegen am großen Teufelsmoor.

 Foto 1:   Die Mitglieder der Wander-Abteilung haben keine Angst vor dem Teufel.

 Foto 2:   Die Wanderer auf fröhlicher Moorkahnfahrt über die Hamme ins große Teufelsmoor.

 

Der Mühlensteig: 60 km Erlebniswandern am Wiehen- und Wesergebirge

Vom 3. bis 6. Juni 2010 erwanderte die Wander-Abteilung den Mühlensteig, ein beeindruckender, historischer Wanderweg fast vor unserer Haustür.

Auf 4 Etappen ging es zuerst an den südlichen Hängen des Wiehengebirges erntlang.

Der Einstieg erfolgte in Preußisch-Oldendorf, im Kurpark des Ortsteils Holzhausen. Nach der Kammüberquerung des Wiehengebirges führte nun der Weg vorbei an Wind- und Wassermühlen, von denen es in dieser Region noch 42 zum großen Teil als Museumsmühlen gibt. Auf den Spuren des Sachsenkönigs Wittekind ging es vorbei an Horsts Höhe, der Karle-Wart-Freilichtbühne zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit herrlichem Ausblick auf den Weserdurchbruch. Von Hausberge erlebten die teilnehmenden 6-8 Tageswanderer nun das Wesergebirge bis zum Zielpunkt Kleinenbremen.

Beeindruckt waren alle von den vielen Sehenswürdigkeiten mit herrlichen Ausblicken auf historische Dörfer und eine eindrucksvolle Natur. 

Da es auch Petrus mit den Wanderern gut meinte, waren alle voll des Lobes über die vielfältigen Erlebnisse.

 

Wandergruppe des TuS Almena erkundet 2009 den Frankenweg

Vom 10. bis 14. Juni erkundete die Wandergruppe des TuS Almena den Frankenweg im Naturpark Frankenwald. Der Frankenweg verläuft über 520 km vom Rennsteig in Blankenstein am Thüringer Wald im ehemaligen Grenzgebiet bis zur Schwäbischen Alb. 

Die 9-köpige Wandergruppe erlebte in drei Etappen auf ungefähr 70 km die beeindruckende Vielfalt der bergigen Landschaft mit der romantischen Wildnis, den kleinen versteckten Dörfern, und den immer wieder faszinierenden Aussichtspunkten. Der Döbraberg bot dabei mit seinen 794 Höhenmetern  einen imposanten Überblick weit über den Frankenwald und das Fichtelgebirge. Leider spielte das Wetter an den ersten Tagen nicht mit, Regen- und Hagelschauer wechselten sich ab. Das konnte aber der guten Stimmung keinen Abbruch tun, gab es doch im Quartier in der Pension Birgid in Elbersreuth bei den vielen Gesprächen in der Gemeinschaft immer wieder viel Spaß.

Am letzten Tag der Wandertour besichtigte die Wandergruppe dann noch die Barbarossahöhle im sagenumwobenen Geopark Kyffhäuser Gebirge.

 

Mehrtagestour der Wanderer des TuS Almena 2008
13 Wanderer waren in Waren – es muss auch nicht immer nur Wandern sein!

Vom 21. bis 25. Mai war die Wandergruppe mit 13 Mitgliedern auf großer Tour, um den Nationalpark Müritz in Mecklenburg zu erkunden. Gaby und Günter Kronshage hatten ein abwechslungsreiches  Programm in einer Landschaft zusammengestellt, die vom Wasser dominiert wird.

Auf der Hinfahrt besuchte man das Museum des „Todesmarsches vom April 1945“  im Belower Wald bei Wittstock. Die 22.000 Einwohner zählende Stadt Waren an der Müritz sollte dann in den nächsten Tagen das Quartier sein. Bei einem ersten Rundgang konnte man sich überzeugen, wie unfassend die Stadt, die von Gewässern umgeben ist, seit der Wiedervereinigung renoviert worden ist. 

Am nächsten Tag ging es dann auf einer 16 km langen Wanderung in den Müritz Nationalpark, ein naturbelassenes Refugium mit einer intakten Pflanzen- und Tierwelt. Bei schönstem Sommerwetter wurde am nächsten Tag eine 7-Seen-Fahrt nach Plau unternommen, durch herrlich angelegte Kanäle, vorbei an Schliffgürteln und naturbelassenen Uferzonen, durch Schleusen und bewegliche Brücken war diese kleine Seereise ein echtes Erlebnis inklusive Sonnenbad auf dem Schiffsoberdeck.

Der dritte Tag war einer Radtour vorbehalten. Morgens ging es auf Deutschlands größtem Binnensee per Schiff zum Bolter-Kanal, danach wurde mit dem Fahrrad auf rund 70 km der  See zur Hälfte umrundet, vorbei an Storchennestern und immer wieder durch herrliche Kastanienalleen.  Am Abend zeigte sich die Stadt Waren bei der „Müritz-Sail“  in Feierstimmung mit einem schönen Höhenfeuerwerk zum Abschluss. Nach dem Besuch von Deutschlands größter Feldscheune in Bollewich, die heute als Kulturstätte genutzt wird, ging es nach erlebnisreichen Tagen bei Kaiserwetter zurück ins heimische Extertal.

(zu den Bildern)

 

Mehrtagestour der Wanderer des TuS Almena 2007
Die Wandergruppe des TuS Almena besuchte kürzlich  die Eifel, um neue Eindrücke von einer schroffen, aber gigantischen Landschaft zu gewinnen. Mit 10 Personen und dem Hund "Wilma" als Maskottchen ging es ins Quartier nach Monschau, dem Tor zum Nationalpark Eifel. Diese Kleinstadt mit nur 1600 Einwohnern, tief eingebettet im Rurtal, begeisterte alle Teilnehmer durch die imposante Lage, die schönen Fachwerkbauten und die vielfältigen Möglichkeiten einer hervorragenden Gastronomie, was sich auch an der großen Zahl der Touristen vornehmlich aus den Benelux-Ländern zeigte.

Die erste Wanderung führte auf dem Jahrhundertweg auf 18 km rund um Monschau, immer wieder mit herrlichen Ausblicken in die schroffe Eifellandschaft. Besonders das romantische Tal der Rur in Grenznähe nach Belgien hatte es den lippischen Wanderern angetan, die bei hochsommerlichen Temperaturen bei den kurzen, aber teilweise steilen  Anstiegen viele Tropfen Schweiss ließen.

Am zweiten Tag  gab es dann eine Wanderung der besonderen Art: Unter der Führung eines Rangers ging es dann quer auf 20 km durch das Hohe Venn, ein Hochmoor auf belgischem Gebiet unmittelbar in Grenznähe. Eine beeindruckende, ursprüngliche Landschaftsform auf 150 ha, die zu größten Teilen auf Holzplanken durchquert wurde. Aber der Ranger führte die Gruppe auch auf verschlungenen Pfaden durch Farnwälder, kniehohe Heidelbeeren und durch schauriges, sumpfiges Moorgelände. Die Wanderung für Genießer wurde immer wieder durch die anschaulichen Erklärungen des "Hohe-Venn-Rangers" unterbrochen. Dies war vielleicht die beeindruckenste Wanderung seit dem Bestehen der Wandergruppe im TuS Almena seit 1995, selbst ein heftiges Gewitter zum Abschluss konnte der Stimmung keinen Abbruch tun.

Am dritten Tag wurde dann der Nationalpark Eifel um die Burg Vogelsang besucht. Dieses ehemalige Schutzgebiet war bis 1996 den Truppen verbehalten und ist erst seitdem der Öffentlichkeit zugänglich. Die auf einem Plateau gelegene großflächige frühere Ordensburg Vogelsang mit herrlichen Ausblicken auf den Urft-, Ober- und Rursee war Ausgangspunkt für eine Wanderung über die Dreiborner Hochfläche in einer einzigartigen Natur, die über 50 Jahre durch das Militär "geschützt" wurde. Auch hier musste in der Wüstung Wollseifen aufgrund eines heftigen Gewitters eine längere Zwangspause eingelegt werden. 

Denn Abschluss bildete dann der Besuch der alten Kaiserstadt Aachen mit Besichtigungen des historischen  Rathauses, des Doms als Mittelpunkt und der Domschatzkammer, übrigens der reichhaltigsten nördlich der Alpen.  Eine bestens organisierte "Wanderfahrt" mit Wanderungen der Extraklasse, das war das einhellige Urteil der Almenaer Wanderfreunde, die im nächsten Jahr das Mecklenburger Land in den neuen Bundesländern erwandern wollen.

(zu den Bildern)

 

Mehrtagestour der Wanderer des TuS Almena 2006
Befragt man den Leiter der Wanderabteilung Fritz Trachte nach den Eindrücken der letzten Mehrtagestour der Wanderer, schwärmt er in den höchsten Tönen von der Schönheit der Natur des Rothaarsteiges. Nicht umsonst wird die Westerwald-Variante von Dillenburg nach Brilon auch als „Weg der Sinne“ bezeichnet. Zitiert man Fritz Trachte weiter: „Ein Premium-Wanderweg der Extraklasse – ein Erlebnis fürs Leben.“ , dann kommt schon Wehmut auf, nicht selbst dabei gewesen zu sein. Im Jahr 2006 würden die letzten Etappen der 210 km langen Gesamtstrecke erwandert. Schöne Naturwege, herrliche Aussichten, viele Quellflüsse und markante Punkte wie der Kahle Asten und die Bruchhauser Steine begeisterten die gesamte Gruppe. Im nächsten Jahr planen die Wanderer eine 4tägige Wandertour durch die Eifel. Monschau, Aachen und das in Belgien gelegene Hohe Venn werden Zielpunkte sein.

(zu den Bildern)

 

Bericht in der LZ über den Leiter der Wanderabteilung des TuS Almena

(zum Lesen bitte hier drücken)

 

Rückschau


Damit haben wir in 23 Jahren über 5.000 km erwandert, das sind über 10 Millionen Schritte . . . und es geht weiter !!!

2016:
Karl-Bachler-Weg X4 Bad Salzuflen - Kloster Loccum, ca. 80 km
Rundweg Wennenkam, ca. 15 km
Rundweg Bremke, ca. 13 km
Rundweg Lüerdissen und Lemgoer Stadtwald, ca. 12 km
Natur-Zeitreise im Schwalenberger Mörth, ca. 12 km
Wandern im UNESCO-Welt-Naturerbe Kellerwald-Edersee, ca. 50 km.

2015:
Zwerg-Anton-Rundweg um Alverdissen (ca. 11 km)
Diemel-Ems-Weg X3, Warburg bis Augustdorf (ca. 84 km)
4-Tagestour vom 3. bis 7. Juni: 4 Etappen auf dem Harzer Grenzweg (ca. 50 km)
Wandern auf dem Grünen Band (ehemalige innerdeutsche Grenze) über den Brocken
Rundweg durch den Blomberger Hurn (ca. 12 km)
Rundweg durch den Schwalenberger Wald (ca. 12 km)
Panoramaweg rund um Schwelentrup (ca. 12 km)

2013-2014:
Rund um den Hohenstein bei Hessisch-Oldendorf, ca. 14 km
Rund um den Almenaer Berg, ca. 10 km
Hansaweg X9 von Herford nach Hameln, ca. 75 km
4-Tagestour vom 29. Mai bis 2. Juni 2013:Wandern in der Rhön, dem Land der offenen Fernen, ca. 60 km
Weg der Blicke, Rundweg um Extertal, Barntrup, Dörentrup und Kalletal, ca. 145 km (12 Etappen in 2013 und 2014)
Wanderwoche zum 20jährigen Jubiläum der Wandergruppe im TuS Almena in Spindlermühle im  Riesengebirge/Tschechien vom 15. bis 22. Juni 2014, ca. 80 km.

2012:
Drei Burgen-Route Schaum-, Paschen-, Osterburg (ca. 13 km)
Der Patensteig im Extertal (ca. 7 km)
Raabeweg Eschershausen – Fürstenberg (ca. 60 km)
Kyffhäuser-Rundweg in Thüringen (ca. 50 km)
Rund um den Almenaer Berg (ca. 10 km)
Egge-Weser-Weg Bad Driburg – Höxter (ca. 35 km)
Werner Riekhoff-Weg Hohe Asch – Bad Pyrmont (ca. 15 km)

2011:
Letzte Etappen des Roswitha-Wanderweges von Nienburg nach Bad Gandersheim, gesamt 188 km
Zwerg-Anton-Weg, Rundweg um Alverdissen, ca. 12 km
Süntelturm-Route, Hessisch-Oldendorf, ca. 14 km
Rund um das Künstlerdorf Worpswede und in das Große Teufelsmoor (nördlich von Bremen), 4 Tage, ca. 70 km incl. Radtour
Hohenstein-Route bei Hessisch-Oldendorf, ca. 14 km
Rundweg durch das Hellental mit Hochmoor Silberborn im Solling, ca. 16 km
Pyrmonter Talumrundung, 2 Etappen, ca. 30 km.

2010:
Rundweg um Rott und Wennenkamp, ca. 12 km
Mühlensteig von Preußisch-Oldendorf bis Kleinenbremen, 4 Etappen, ca. 56 km
Rundweg um Heidelbeck, ca. 12 km
Moorköche-Tour,  Rundweg um Bad Meinberg, 3 Etappen, ca. 45 km
Teilstrecken des Roswitha-Wanderweges von Nienburg bis Bad Gandersheim, gesamt 188 km.

2009:
Moor-Köche-Tour Bad Meinberg – Externsteine, ca. 12 km
Rundweg um Bega und Sommersell, ca. 12 km
Butterweg Goldbeck – Hameln, ca. 15 km
Rundweg um das Schwalenberger Mörth, ca. 15 km
Teilstrecke des Frankenweges von Elbersreuth bis Naila an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, 3 Etappen ca. 65 km und Besichtigung der Barbarossahöhle im Geopark Kyffhäuser im Thüringer Wald.
Neu eingerichtetes Teilstück des Extertalpfades, ca. 15 km.

2008:
Eggeweg Marsberg - Velmerstot/Leopoldstal, 4 Etappen, ca. 70 km, der Eggeweg ist die Fortsetzung des Hermannsweges, seit 2007 umbenannt in Hermannshöhen.
21. bis 25. Mai: Wandern und Radeln im Nationalpark Müritz See, größtes Gewasser der Mecklenburgischen Seenplatte mit Quartier in Waren.
Rundweg und Besichtigung von Kloster Dalheim bei Lichtenau, ca. 16 km.

2007:
Rundweg um Steinheim, 2 Etappen, ca. 30 km
Rundweg im Großen Torfmoor bei Hille/Lübbeke, ca. 16 km
6. bis 10. Juni: Wandern im Monschauer Land in der Eifel mit Rurseen, Hohes Venn, Burg Vogelsang und Aachen.
X 8 Altenbeken - Emmerthal, 4 Etappen, ca. 70 km.

2006:
Nelkenweg "Rundweg um Blomberg", ca. 70 km
Bückeburgweg Porta Westfalica - Bad Nenndorf, ca. 45 km
Die letzten 74 km auf dem Rothaarsteig im Sauerland vom 14.-18. Juni in 4 Etappen von Jagdhaus - Brilon mit Quartier in Winterberg.
Rundweg um das Zwischenahner Meer bei Oldenburg mit anschl. Dampferfahrt
Rundweg in Kleinen Deister/Nordteil
Rundweg im Kleinen Deister/Südteil.

2005:
Rund um den Windelstein im Lemgoer Stadtwald, ca. 15 km
12 Stadthagen - Hessisch-Oldendorf-Egge, ca. 45 km
Wandern auf dem Rothaarsteig Dillenburg - Brilon 154 km plus Westerwald-Variante mit 54 km mit Westerwald, Siegerland, Rothaargebirge, Wittgensteiner Land, Sauerland in 3 Etappen Mittelabschnitt von Kalteiche - Ferndorfquelle vom 25.-28. Mai Rundweg im Heidelbecker Holz, ca. 12 km
Rundweg über die Hohensteiner Klippen, ca. 14 km

2004:
Residenzweg "Rund um Detmold", ca. 60 km
Strücken - Hameln, ca. 30 km
Zum 10jährigen Bestehen der Wander-Abt. vom 5.-12. Juni Genuss-Wandern auf den Bergen rund um den Gardasee in Norditalien mit Unterkunft im Hotel "Garden" in Arco bei Riva. Eine Woche Wandern, Besichtigen, Erleben, Genießen am größten und schönsten Alpensee inmitten der Bergwelt am Fuße des Monte Baldo.

Rund um den Blomenstein bei Barntrup-Sommersell, ca. 12 km
Alter Postweg Detmold - Kreuzkrug Schlangen, ca. 12 km
Biesterfeldweg Blomberg-Nessenberg - Köterberg, ca. 45 km
Rundweg um Döhmerberg und Hettberg bei Alverdissen, ca. 12 km.

2003:
Ortsmühlenweg Brake - Heiden (16 km)
Rundweg um den Ludwigsturm
Salzeweg >Rund um Bad Salzuflen< (ca. 45km)
Rothaarsteig >Westerwald-Variante< (ca. 72 km)
Residenzweg >Rund um Detmold< (ca. 60 km)

Höhepunkte:
- Weserweg
- Rennsteig
- Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz und in Tschechien
- Hermannsweg
- Rothaarsteig >Westerwald-Variante< als Einstieg

2002:
Rundweg um Goldbeck
Ith-Höhenweg (ca. 30 km)
Lönspfad (ca. 40 km)
Lügder Weg: Lügde - Barntrup (ca. 30 km)
Hermannsweg Bad Iburg - Bielefeld (ca. 60 km)

2001:
Niedermeiner Weg Lemgo - Heidelbeck (ca. 17 km)
Landwehrweg >Rundweg um Lemgo< (ca. 30 km)
Hermannsweg Rheine - Bad Iburg (ca. 60 km)
Rundwege um Lüdenhausen und Goldbeck (ca. 20 km)
Runenweg Porta Westfalica - Lemgo - Horn - Kreuzkrug Schlangen (ca. 70 km).

2000:
Burgensteig Porta Westfalica - Extertal - Schwalenberg - Höxter (ca. 92 km)
Rundweg um den Köterberg (ca. 50 km)
Rundweg um den Dümmer See (ca. 18 km)
Wappenweg >Rundweg um Lage< (ca. 45 km)
Wanderwoche in der Sächsischen Schweiz und in Tschechien (ca. 80 km)

1999:
Niedersachsenweg Hermannsdenkmal - Blomberg - Hameln (ca. 80 km)
Rennsteig im Thüringer Wald (Teilstrecke ca. 90 km)

1998:
Überquerung des Brockens von Torfhaus nach Elend (ca. 20 km)
Rennsteig im Thüringer Wald (Teilstrecke ca. 80 km)

1997:
Weserweg Porta Westfalica - Hameln - Karlshafen - Hann.-Münden (ca. 210 km)
Dörentruper Rundweg (ca. 46 km)

1996:
Extertalpfad (ca. 54 km)
Dingelstedtpfad Bad Oeynhausen - Rinteln - Blomberg - Polle (ca. 106 km)

1995:
Cheruskerweg Porta Westfalica - Lemgo - Kreuzkrug Schlangen (ca. 65 km)
Barntruper Rundweg (ca. 45 km)

1994:
Kalletal-Rundweg (ca. 55 km)
Hansaweg Herford - Hameln (ca. 72 km)
Karl-Bachler-Weg Bad Salzuflen - Loccum (ca. 77 km)

 

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Die Mitglieder der Wandergruppe
auf dem Rennsteig im Thüringer Wald


Die Wandergruppe im Elbsandsteingebirge, Mai 2000,
an der Fähre im Kurort Rathen. Im Hintergrund der Lilienstein

Die Wanderabteilung im Juni 2003 auf der
Westerwald-Variante um Dillenburg

Die Wanderabteilung 2004 am Gardasee